EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
| von Armin Scheuermann

Die Explosion ereignete sich am Dienstag, 14.01.2020, gegen 18:40 Uhr in einer Petrochemieanlage des spanischen Unternehmens Iqoxe, die Rauchwolke nach der Explosion war noch stundenlang von Weitem zu sehen. Zunächst waren die Anwohner aufgefordert worden, wegen giftiger Gase in ihren Häusern zu bleiben. Dieser Alarm wurde inzwischen aufgehoben. Warum es zu dem Ereignis kam, ist noch unklar.

In einer ersten Mitteilung war von einem Todesopfer und sechs Verletzten die Rede. Die zahl der Toten stieg am Mittwochabend auf mindestens drei. Ein Verletzter erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Ein weiterer Mann war bereits Dienstagabend gestorben, als eine rund 800 kg schwere Metallplatte kilometerweit geschleudert wurde und das Dach seiner Wohnung zum Einsturz brachte.

Um den Brand zu löschen, waren Medienberichten zufolge 24 Feuerwehrbrigaden im Einsatz, das Feuer war am Dienstag Abend unter Kontrolle. Iqoxe stellt in Tarragona unter anderem Ethylenoxid mit einer Kapazität von 140.000 t/a her. In dem Chemiepark in Tarragona betreiben in der Nähe zum Unglücksort auch die Chemieriesen BASF und Dow Produktionsanlagen. Ihr Betrieb ist von der explosion jedoch nicht betroffen und läuft normal. (as)

Ausblick der Chemieindustrie in Deutschland 2020

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