Genauigkeit hilft sparen: Krohne testet Vortex-Gasmessgerät
| von Redaktion

Als Testgerät wurde ein DN150-Gerät (PN40) mit integrierter Druck- und Temperaturkompensation eingesetzt. Testaufgabe war die volumetrische Messung (Normkubikmeter) von Erdgas, welches direkt aus dem Betriebsnetz der EON Ruhrgas auf den Kalibrierstand geleitet wird. Die Ergebnisse werden mit denen der Turbinenradzähler verglichen, die auf dem Stand als Referenzgeräte dienen. Es wurden zwei Testreihen bei 16 bzw. 41 bar Druck gefahren, die repräsentativ für den in der Praxis vorherrschenden Druckbereich von 16 bis 40 bar sind. Das Ergebnis hat die spezifische Messgenauigkeit nicht nur bestätigt, sondern erheblich übertroffen: bei 16bar Druck weicht die Messungenauigkeit des Gerätes im Mittel nur um ±0,24% von der Turbine ab, die Messunsicherheitheit liegt bei ±0,15%. Bei dem höheren Druck waren die Werte sogar noch etwas besser: bei gleicher Messunsicherheit liegt die Messungenauigkeit nur noch bei ±0,135%. Damit liegt dieses Gerät in beiden Tests deutlich über seiner für Gase standardmäßig spezifizierten Genauigkeit von 1%.

Für den Anwender resultiert aus der höheren Messgenauigkeit laut Gerätehersteller eine genauere Überwachung und im Falle einer internen Bilanzierung eine genauere Abrechnung: in dem zuerst genannten Beispiel entspricht 0,1% Messgenauigkeit einer Summe von 35000 Euro. Das Messgerät kostet in der Nennweite DN150 nicht einmal ein Fünftel dieser Summe.

Der von EON Ruhrgas betriebene Hochdruck-Gaszählerprüfstand pigsar ist als nationales Normal der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich für den Betrieb und die Weitergabe der Volumeneinheit für Hochdruck-Erdgas. In Kooperation und unter Kontrolle der Physikalisch Technischen Bundesanstalt PTB führt pigsar als unabhängiges Labor Kalibrierungen und Eichungen durch.

 

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