Das Feuer in der Raffinerie war am 1.9.2018 ausgebrochen. (Bild: chrissgrey – Fotolia)

Das Feuer in der Raffinerie war am 1.9.2018 ausgebrochen. (Bild: chrissgrey – Fotolia)

| von goebelbecker

Die Zusammensetzung der in der Fabrik vorhandenen und wohl zerstörten Chemikalien machte die Verwaltung der betroffenen Präfektur Seine-Maritime erst auf Druck der Medien und der Bevölkerung öffentlich. Die Liste ist mittlerweile auf der Homepage der Behörde abrufbar. Demnach handelt es sich bei den zerstörten Chemikalien überwiegend um fertige Zusatzstoffe, die wiederum zu einem Großteil aus Mineralöl bestehen.

Medienberichten zufolge hatte der Brand am frühen Morgen des vergangenen Donnerstag eine weithin sichtbare Rauchwolke sowie eine deutlich wahrnehmbare Geruchsbelästigung ausgelöst. Auch seien Rußspuren in der Umgebung aufgetreten. Die gemessenen Konzentrationen an Giftstoffen begründen nach Angaben der französischen Behörden bislang keine Gesundheitsgefährdung. Viele Medien haben die bisherige offizielle Kommunikations- und Informationspolitik jedoch scharf kritisiert. (jg)

 


Die größten Chemiestandorte in Deutschland

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