Astronaut Thomas Pesquet veröffentlichte eine Aufnahme von Hurrikan Ida, gesehen von der Internationalen Raumstation ISS (Bild: Thomas Pesquet / ESA)

Astronaut Thomas Pesquet veröffentlichte auf seinem Twitter-Account eine Aufnahme von Hurrikan Ida, gesehen von der Internationalen Raumstation ISS (Bild: Thomas Pesquet / ESA)

Die Energieunternehmen entlang der Golfküste haben die Rohölproduktion um 91 % zurückgefahren, teilte das Bureau of Safety and Environmental Enforcement mit, eine Abteilung des Innenministeriums. Das entspricht einer Reduktion um 1,65 Mio. Barrel/d. Allein der Ölriese Exxon hat am Öl- und Petrochemie-Zentrum in Baton Rouge seine Produktion von 520.000 Barrel/d um die Hälfte gekürzt. Als Sicherheitsmaßnahme sind außerdem die Häfen und Ölterminals der Region geschlossen. 290 Offshore-Einrichtungen wurden evakuiert und 11 Bohrschiffe aus dem Einflussbereich des Sturms in Sicherheit gebracht. Die Kürzung der Produktion von 1,65 Mio. Barrel/d fällt noch stärker aus als vor Hurrikan Katrina, der 2005, fast auf den Tag genau vor 16 Jahren über die Region zog. Damals hatte die Industrie 1,53 Mio. Barrel/d weniger produziert.

Corona erschwert Evakuierung von Krankenhäusern

Hurrikan Ida war am Sonntag, 29.08.2021, als Hurrikan der Kategorie 4 von 5 auf Land getroffen und hat bereits schwere Verwüstungen angerichtet: Die tiefliegenden Küstenregionen insbesondere um die Stadt New Orleans wurden großflächig überflutet. Für die bedrohten Gebiete waren bereits vor dem Eintreffen des Sturms Evakuierungspläne aufgestellt und umgesetzt worden. Problematisch waren diese Evakuierungen jedoch für die aufgrund der Corona-Pandemie teilweise überlasteten Krankenhäuser. Im Bundesstaat Louisiana gilt der Katastrophenzustand, rund 100.000 Haushalte sind ohne Strom.

Laut Gouverneur Bel Edwards lasse sich der tatsächliche Umfang der Schäden erst bewerten, wenn Hurrikan Ida vorbeigezogen sei. Damit sei Montag, 30.08.2021, im Lauf des Tages zurechnen. Der Sturm verliert auf seinem Weg in Richtung Norden bereits an Kraft. Im nördlich von Mississippi liegenden Bundesstaat Tennessee gelten jedoch auch bereits Warnungen vor Starkregen und Überschwemmungen.

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