Peter Bartholomäus, Geschäftsleitungs-Vorsitzender von Infraserv Wiesbaden, und Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister von Wiesbaden, bei der Grundsteinlegung des Neubaus. (Bild: Infraserv Wiesbaden)

Peter Bartholomäus, Geschäftsleitungs-Vorsitzender von Infraserv Wiesbaden, und Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister von Wiesbaden, bei der Grundsteinlegung. (Bild: Infraserv Wiesbaden)

Das derzeit betriebene Kraftwerk, das die 75 Unternehmen im Industriepark mit Strom und Dampf versorgt, besteht aus einer Gas- und drei Dampfturbinen. Mit dieser Anlage stellt Infraserv Wiesbaden bislang rund ein Drittel des im Industriepark benötigten Stroms her. Das Projekt sieht nun vor, zwei neue Gasturbinen in Betrieb zu nehmen. Außerdem sollen zwei der vier existierenden Dampfkessel ersetzt werden. Der Neubau, der direkt neben dem bisherigen Kraftwerk ensteht, soll unter anderem eine neue Zentralwarte beherbergen.

„Verbesserte wirtschaftliche Konditionen“

Die GuD-Technologie des neuen Kraftwerks stelle eine „eine anerkannte Brückentechnologie zur Energieversorgung“ dar und biete hohe Wirkungsgrade. Sie ermögliche dadurch auch, die Stromversorgung im Industriepark „zu verbesserten wirtschaftlichen Konditionen“ sicherzustellen, wie Peter Bartholomäus, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Infraserv Wiesbaden, betonte. Davon sollen auch die Standortunternehmen profitieren. Daneben leiste das neue Kraftwerk einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. (jg)

Anlagenprojekte Juli – August 2019

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