Der IWF rechnet für die globale Wirtschaft in 2020 mit einem Schock. Bild: Tino Neitz - Adobe Stock

Der IWF rechnet für die globale Wirtschaft in 2020 mit einem Schock. Bild: Tino Neitz - Adobe Stock

| von Armin Scheuermann

Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr den größten Niedergang verzeichnen wird seit der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren. Damals löste ein Crash der Börsen in den USA eine weltweite, länger anhaltende Wirtschaftskrise aus. Grund für die Entwicklung sei der Lockdown des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der IWF geht davon aus, dass das globale Wachstum 2020 um drei Prozent einbrechen wird. Im Januar hat der IWF noch 3,3 Prozent Wachstum vorausgesagt. Internationale Warenlieferungen werden um mehr als elf Prozent schrumpfen. Das werden Exportnationen wie Deutschland besonders zu spüren bekommen.

Bildergalerie: Pharmaindustrie in der Coronakrise

Die Folgen der Pandemie aber treffen erneut besonders die westlichen Industrienationen, deren Konjunktur um mehr als sechs Prozent einbrechen dürfte. Während der wirtschaftliche Einbruch in den USA und Großbritannien nahe dieses Durchschnittswertes liegen dürfte, trifft es die großen Volkswirtschaften der Euro-Zone noch einmal härter. Die deutsche Volkswirtschaft dürfte wie die französische um ungefähr sieben Prozent schrumpfen; für Spanien und Italien erwartet der IWF noch schlechtere Zahlen. Die Schätzungen beruhen auf der Annahme, dass die Wirtschaft ab dem dritten Quartal 2020 fast normal arbeiten wird.

Für die Beschäftigten in Deutschland erwartet der Währungsfonds bis Ende 2020 eine Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent der erwerbsfähigen Bürger – im europäischen Durchschnitt könnten es sogar 10 Prozent werden.

(as)

 

Der Eintrag "freemium_overlay_form_cte" existiert leider nicht.