Herstellung antimikrobieller Wirkstoffe und Konservierungsmittel.

Eine weitere Ergänzung für das Materialschutzgeschäft des Konzerns. (Bild: Lanxess)

| von Jona Göbelbecker

2020 hat Intace einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich erwirtschaftet. Die Produkte des Unternehmens kommen insbesondere in Papier, Pappe, Seifenverpackungen, Etiketten und Banknoten zum Einsatz. Mit der Übernahme begleite Lanxess so einen Trend: Kunststoffe werden in Verpackungen mehr und mehr durch Papier ersetzt“, erklärte Nicolas Gallacier, Marketing-Leiter Industrial Preservation & Coatings im Lanxess-Geschäftsbereich Material Protection Products. Außerdem nehme man „aktiv an der Marktkonsolidierung im Consumer-Protection-Bereich teil.“

Schnelle Integration geplant

Lanxess glaubt, das neue Produktportfolio innerhalb kurzer Zeit in den bestehenden Geschäftsbereich Material Protection Products integrieren zu können. Dieser liefert unter anderem antimikrobielle Wirkstoffe und Konservierungsmittel für diverse Industriezweige wie die Farben- und Lackherstellung sowie den Bausektor und die Getränkeindustrie. Der Geschäftsbereich beschäftigt insgesamt etwa 660 Mitarbeiter und hat Produktionsstandorte in Krefeld-Uerdingen und Dormagen, Sudbury (Großbritannien), Pittsburgh und Memphis (USA), Jarinu (Brasilien), Jhagadia (Indien), Changzhou (China) und Singapur.

 

Erst vor wenigen Tagen hatte Lanxess bereits mit der geplanten Übernahme des Hygiene-Anbieters Theseo eine andere Ergänzung für sein Materialschutzgeschäft angekündigt.

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