Starkes erstes Quartal: Lanxess hebt Jahresprognose

Lanxess baut das Geschäft mit Industrieschmierstoff-Additiven bei Rhein Chemie Additives aus. (Bild: Lanxess)

| von Armin Scheuermann

Lanxess und Clover Alloys haben am 15. November 2019 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der geplanten Transaktion rechnet der Chemiekonzern bis Ende 2020. Ein Anteil von 26 Prozent an der Mine verbleibt bei Dirlem, der Minderheitsgesellschaft, die die Arbeitnehmer und einige private Investoren repräsentiert. Bereits im August hatte Das Chemieunternehmen aus Köln die Veräußerung seines Chromchemiegeschäfts an das chinesische Unternehmen Brother Enterprises angekündigt.

„Wir haben unser Portfolio in den vergangenen Jahren klar auf Spezialchemie ausgerichtet und gehen diesen Weg konsequent weiter. Nach dem Verkauf des Geschäfts mit Chromchemikalien ist es daher strategisch folgerichtig, auch unsere Beteiligung an der Chromerz-Mine als wesentliche Rohstoffquelle für dieses Geschäft abzugeben“, sagte Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied bei Lanxess.

Das Chromerz aus der Mine wird als Rohstoff beispielsweise in der Chemieindustrie, der Ferrochrom-Industrie sowie in Metallgießereien eingesetzt. An der Mine sind rund 500 Mitarbeiter sowie mehr als 1000 Kontraktoren beschäftigt.

(as)

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