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Linde-Praxair-Fusion: Mindestannahme für Aktien gesenkt. Bild Linde

Das Management in der Linde-Zentrale in München setzt derzeit alle Hebel in Bewegung, damit die Fusion mit Praxair auch tatsächlich zustande kommt. Bild: Linde

Linde und Praxair hatten ursprünglich vereinbart, dass die Fusion nur unter der Bedingung zustande kommt, dass drei Viertel der Linde-Aktionäre ihre Anteile bis am 24.10.2017 in Aktien der fusionierten Linde PLC tauschen. Diese Quote scheint das Unternehmen aber deutlich zu verfehlen. Mit der Absenkung der Mindestannahmequote verschaffen sich die Fusionspartner Luft: die Frist verlängert sich nun bis zum 7. November. „Durch die Absenkung werden auch solche Aktionäre in das Tauschangebot einbezogen, denen es zu einem früheren Zeitpunkt nicht möglich ist, ihre Aktien anzudienen. Erfahrungsgemäß trifft dies auf Indexfonds zu, die ihre Aktien nicht einreichen, bevor der jeweils abgebildete Index auf die im Zuge eines Übernahmeangebots angedienten Aktien umgestellt wurde“, heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung der Linde AG vom 23.10.: „Der Unternehmenszusammenschluss steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Vollzugsbedingungen, wie der herabgesetzten Mindestannahmequote von 60% und dem Erhalt sämtlicher behördlicher Genehmigungen und Freigaben. Unbeschadet des Erreichens der verringerten Mindestannahmequote kann der Zusammenschluss scheitern, wenn die Annahmequote am Ende der zweiwöchigen weiteren Annahmefrist im Sinne des § 16 Abs. 2 WpÜG nicht die Schwelle von 74% erreicht.“

(as)

 

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