Linde-Praxair-Fusion: Mindestannahme für Aktien gesenkt. Bild Linde

Medienberichten zufolge will Linde die Zentrale in München auflösen. Bild: Linde

| von Armin Scheuermann

Wie die FAZ und das Managermagazin berichten, soll Linde mit dem Betriebsrat derzeit über den Abbau von über 800 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2021 verhandeln. Nach dem Zusammenschluss mit dem US-Unternehmen Praxair solle zudem die Zentrale in der Münchner Innenstadt aufgelöst und die Beschäftigten nach Pullach umgezogen werden. Linde beschäftigt in Deutschland rund 7.000 Mitarbeiter. Vom Stellenabbau betroffen seien sowohl das Gasegeschäft, als auch der Anlagenbau.

Linde und Praxair hatten Ende Oktober 2018 fusioniert und agieren seither als Linde plc. Der Vorstand des Unternehmens wird vom ehemaligen Praxair-Chef Steve Angel geleitet. Mit der Fusion hat das nun rund 28 Mrd. Dollar Umsatz starke Unternehmen den bisherigen Marktführer Air Liquide (21 Mrd. Euro) abgelöst.

(as)

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