Die Top 10 der deutschen Chemieunternehmen

Merck in Darmstadt liegt auf Platz 8, mit einem Jahresumsatz von 12,8 Mrd. Euro dicht hinter... (Bild: Merck)

| von Armin Scheuermann
„Merck ist in guter Verfassung“, sagt Stefan Oschmann, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung. (Bild: Merck)

Merck-Chef Stefan Oschmann freut sich über gute Zahlen im 2. Quartal 2019. (Bild: Merck)

Merck erzielte im 2. Quartal ein Umsatzwachstum von 6,9 Prozent auf 4,0 Mrd. Euro. Das organische Umsatzwachstum betrug dabei 5,6 Prozent. Das Unternehmen wuchs in allen Regionen organisch, besonders stark in der größten Berichtsregion Asien-Pazifik. Hinzu kamen leichte währungsbedingte Umsatzsteigerungen in Höhe von 1,5 Prozent. „Diese Zahlen belegen unsere Erfolge beim Entwickeln innovativer Arzneimittel“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung. „Für das Gesamtjahr 2019 gehen wir weiter davon aus, als Konzern bei den wichtigsten Kennzahlen, also Umsatz, Ebitda pre und EPS pre, zu wachsen.“

Ergebnis um ein Viertel höher als im Vorjahr

Das Ebitda pre, die für Merck wichtigste Steuerungskennzahl, stieg im 2. Quartal sehr stark um 23,8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Der Anstieg war dabei mit 20,3 Prozent vor allem auf die organische Entwicklung zurückzuführen, und wurde durch die Meilensteinzahlungen bei Healthcare und die positive Entwicklung bei Life Science getrieben. Das Konzernergebnis von Merck stieg infolgedessen im 2. Quartal um 90,8 Prozent auf 471 Mio. Euro.

Mit 53.051 Mitarbeitern beschäftigte Merck am 30.6. rund 1.000 Menschen weniger, als noch im Jahr zuvor. Dies sei vor allem dem Verkauf des Consumer-Health-Geschäfts geschuldet.

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