Siemens will Dresser-Rand für 5,8 Mrd. Euro übernehmen
| von Fabian Liebl
Gasturbine von Ingersoll-Dresser (Bild: Ingersoll-Dresser)

Gasturbine von Ingersoll-Dresser (Bild: Ingersoll-Dresser)

Das Board of Directors von Dresser-Rand hat seinen Aktionären einstimmig empfohlen, das Übernahmeangebot von Siemens anzunehmen. Siemens erwartet, dass die Transaktion bis zum Sommer 2015 abgeschlossen wird. Dresser-Rand erzielte 2013 einen Jahresumsatz von 3,033 Mrd. US-Dollar und beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter. Die Maschinen des Unternehmens werden vor allem in der Öl- und Gasindustrie, in der Chemiebranche und bei Energieerzeugern eingesetzt.

Desweiteren will Siemens mit Robert Bosch eine Vereinbarung abzuschließen, nach der Bosch den 50-Prozent-Anteil von Siemens am gemeinsamen Joint Venture BSH Bosch und Siemens Hausgeräte (BSH) übernehmen wird. Der Kaufpreis beträgt 3 Mrd. Euro. Zudem erfolgt vor Vollzug der Transaktion eine zusätzliche Ausschüttung in Höhe von jeweils 250 Mio. Euro von BSH an Siemens und Bosch. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden und wird voraussichtlich im ersten Kalenderhalbjahr 2015 abgeschlossen werden.

Der Schweizer Industriekonzern Sulzer hatte bereits am 17. September bestätigt, ebenfalls Gespräche mit Dresser-Rand über eine mögliche Transaktion zu führen. Verwaltungsrat-Präsident des Sulzer Konzerns ist Peter Löscher, früher CEO von Siemens.

(dw)

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