Blockchain

Solvay beteiligt sich an einem Blockchain-Projekt der EU. Bild: Ico Maker, adobe stock

| von Nora Menzel, Redaktion

Ein entsprechender Vertrag zwischen Solvay und Chemchain war im November 2020 geschlossen worden. Darin wurde die zukünftige Verwendung der Blockchain-Technologie in mehreren globalen Geschäftsbereichen von Solvay vereinbart.

Chemchain ist ein, von der Europäischen Union finanziertes Projekt, welches eine Plattform für das Speichern chemischer Informationen bietet. Hersteller können Angaben zu verwendeten Chemikalien auf der Plattform speichern und Informationsfreigaben für andere Unternehmen erteilen. Die auf der Plattform gespeicherten Informationen können, nach Freigabe, von nachfolgenden Herstellern sowie Konsumenten und Entsorgern entlang der Wertschöpfungskette abgerufen werden. Hersteller müssen nicht die gesamte Produktionskette offenlegen, sondern nur für nachfolgende Parteien relevante chemische Zusammensetzungen. Entsorgern erleichtert die Plattform den fachgerechten Abbau von Produkten.

Solvay beteiligt sich mit dem Geschäftsbereich Coatis (Garne) an dem Projekt . In Kombination mit anderen Rohmaterialien sollen potenziell recycelbare Textilien entstehen. Eine anderer Bereich von Solvay, Novecare, arbeitet mit Tensiden und testet in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Produzenten die Zurückverfolgbarkeit von Öl in einem spezifischen Prozess. Solvay hat sich vorgenommen, den Umsatz mit Produkten, die auf erneuerbaren oder recycelten Ressourcen basieren, bis 2030 auf 15 % des Konzernumsatzes zu verdreifachen.Die Proof of concept-Übung soll Mitte 2021 abgeschlossen werden.

 

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