Steag plant die Stillegung mehrerer Steinkohle-Kraftwerksblöcke. Gefährdet seien vor allem ältere wie hier in Herne. (Bild: Steag)

Steag plant die Stillegung mehrerer Steinkohle-Kraftwerksblöcke, betroffen ist auch das Kraftwerk in Herne. (Bild: Steag)

| von Armin Scheuermann

Insgesamt sollen 2,5 GW Stromkapazität abgeschaltet werden. Grund für die Maßnahme sei der dauerhaft niedrige Börsenstrompreis, der die Anlagen unrentabel mache. An den betroffenen Standorten sollen mehrere hundert Arbeitsplätze entfallen. Im September hatte das Unternehmen den Abbau von 800 bis 1.000 Arbeitsplätzen angekündigt, wollte allerdings auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Steag beschäftigte 2015 noch rund 6.000 Mitarbeiter.

„Mit unserem Programm Steag 2022 reagieren wir auf das national wie international veränderte Energiemarktumfeld. Steag wird durch Erhöhung der Effizienz und Portfoliomaßnahmen verbunden mit Wachstumsprojekten das Ergebnis verbessern und damit Freiräume für weitere Investitionen schaffen“, wird Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung in einer aktuellen Pressemitteilung zitiert.

(as)

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