Vinnolit_Chlorproduktion_Gendorf

Mit der Investition will das Vinnolit auch ein Zeichen für den Standort Europa setzen. (Bild: Vinnolit)

Parallel dazu will das Unternehmen bis Ende 2021 auch die VCM-Kapazität in Vinnolit-eigener Technologie in zwei Stufen ausgebaut. Vinnolit und der Standortpartner InfraServ Gendorf investieren in den Ausbau und die dafür erforderliche Werksinfrastruktur, um den Standort Gendorf weiter zu modernisieren.

Stärkung der Wertschöpfungskette

„Durch die Erweiterung stärken wir unsere Wertschöpfungskette im Bayerischen Chemiedreieck. Eine Investition in die Zukunft – mit umweltschonender State-of-the-Art-Technologie.“, erklärt Vinnolit-Geschäftsführer Dr. Karl-Martin Schellerer. „Dies stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und ist auch ein starkes Zeichen unseres Mutterkonzerns Westlake Chemical Corporation für Wachstum in Europa.“

Bei dem Projekt soll die energieeffiziente Thyssenkrupp Uhde Single-Element-Membrantechnologie zum Einsatz kommen.

Vinnolit produziert die PVC-Vorprodukte Chlor und Vinylchlorid-Monomer an den Standorten Gendorf und Knapsack und versorgt von dort auch die benachbarten Produktionsanlagen in Burghausen beziehungsweise Köln. Mit dem Ausbau in Gendorf verfolgt das Unternehmen das Ziel, die regionalen Kapazitäten besser auszubalancieren und VCM-Transporte zu vermindern. „Unsere Kunden profitieren dabei ganz unmittelbar von der Kapazitätserhöhung beim Koppelprodukt Natronlauge.“, so Schellerer.

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