Wacker will seine Anteile an Siltronic an Globalwafers veräußern. Bild: Wacker

Wacker will seine Anteile an Siltronic an Globalwafers veräußern. Bild: Wacker

Der Aufsichtsrat der Wacker Chemie hat dem Abschluss einer Vereinbarung (Irrevocable Undertaking) mit dem taiwanesischen Unternehmen Globalwafers zugestimmt. Danach verpflichtet sich der Münchner Konzern unwiderruflich, seine gesamte Beteiligung an der Siltronic AG in Höhe von rund 30,8 % im Rahmen eines freiwilligen Übernahmeangebots einzuliefern, das Globalwafers den Aktionären von Siltronic unterbreiten wird. Die Vereinbarung wurde im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung unterzeichnet. Der Angebotspreis wird 125 Euro je Aktie betragen und die Mindestannahmeschwelle des Übernahmeangebots wird bei 65 % liegen. 

Bestandsgarantien für Standorte

„Nachdem wir 2017 bei Siltronic in die Minderheit gegangen sind, haben wir immer wieder erklärt, dass wir grundsätzlich beabsichtigen, unsere verbleibende Beteiligung mittel- bis langfristig abzugeben“, erläuterte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender von Wacker, den Hintergrund der Vereinbarung. Aus sicht von Staudigl hat sich Siltronic in den vergangenen Jahren gut entwickelt, deshalb sei jetzt der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt zu gehen und sich von Siltronic vollständig zurückzuziehen.

Globalwafers habe in seiner Vereinbarung mit Siltronic für die Standorte der ehemaligen Halbleitertochter Wacker umfassende Bestandsgarantien abgegeben. Standortschließungen oder betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland seien bis Ende 2024 ausgeschlossen.

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