| von Fabian Liebl

Im 2. Quartal 2006 hat Wacker gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres den Ertrag erneut deutlich stärker als den Umsatz gesteigert. Der Münchner Chemiekonzern erwirtschaftete ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 195,7 (Vorjahr 182,7) Mio. Euro. Die EBITDA-Marge lag im Berichtszeitraum bei 24 %. Bereinigt um Sondereffekte betrug die Ergebnissteigerung 42 %.


Hierzu trug insbesondere das Halbleitergeschäft bei. Das EBITDA der Siltronic nahm um rund 40 Mio. Euro zu. Auch die Geschäftsbereiche Silicones und Polysilicon konnten ihre Ertragskraft im Vergleich zum Vorjahresquartal weiter ausbauen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Konzern von 87,0 Mio. im Vorjahresquartal auf 111,8 Mio. Euro, das Konzernergebnis wuchs um 35,6 Mio. auf 66,5 Mio. Euro. Unterstützt von einer anhaltend positiven Entwicklung der Chemie- und Halbleiterbranche sowie deutlichen Mengensteigerungen verbesserte sich der Konzernumsatz um 18 % auf 830,4 Mio. Euro.


Aufgrund eines erwarteten stärkeren Absatzes von Siliciumwafern für die Halbleiterindustrie mit erhöhten Durchschnittserlösen im 2. Halbjahr rechnet Wacker im Gesamtjahr mit höheren Umsätzen und Ertragszahlen. Nach den gegenwärtigen Prognosen soll der Konzernumsatz 2006 bei rund 3,3 Mrd. Euro liegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird zwischen 730 Mio. und 750 Mio. Euro erwartet.

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