Wasserchemikalien

Die Produkte von Solenis kommen in wasserintensiven Branchen in der Wasseraufbereitung und Prozessverbesserung zum Einsatz. (Bild: franck camhi – Fotolia)

2019 hatte BASF ihr Geschäft für Wet-End-Papier- und Wasserchemikalien in Solenis eingebracht. Das Unternehmen soll nun an Platinum Equity, eine 1995 gegründete Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Kalifornien, gehen. Eine entsprechende Vereinbarung haben BASF und das Private Equity-Unternehmen Clayton, Dubilier & Rice, welches über Fonds weitere Solenis-Anteile verwaltet, nun unterzeichnet.

Die Transaktion impliziert einen Unternehmenswert für Solenis von 5,25 Mrd. US-Dollar – dieser Betrag beinhaltet Nettofinanzschulden von rund 2,5 Mrd. US-Dollar. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden wird ein Abschluss der Transaktion vor Jahresende 2021 erwartet. Das Investment in Solenis ist dann vollständig beendet, wie BASF und Clayton, Dubilier & Rice in der Mitteilung betonen. BASF soll aber weiter Produkte an Solenis liefern bzw. von der Gesellschaft beziehen.

Solenis hat 5.200 Mitarbeiter und ist Lösungsanbieter für die Papier- und Wasseraufbereitungsindustrie aktiv. Im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2020 endete, erzielte das Unternehmen mit Hauptsitz in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware einen Umsatz von 2,8 Mrd. Dollar.

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