Wintershall und Gazprom planen Ausbau der Erdgas-Förderung in Sibirien
| von Fabian Liebl
Das deutsch-russische Joint Venture plant, aus der Achimov-Formation über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren insgesamt bis zu 200 Mrd. m3 Ergas und 40 Mio t Kondensat zu fördern (Bild: BASF)

Das deutsch-russische Joint Venture plant, aus der Achimov-Formation über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren insgesamt bis zu 200 Mrd. m3 Ergas und 40 Mio t Kondensat zu fördern (Bild: BASF)

Die Absichtserklärung sieht vor, dass Gazprom im Gegenzug wertgleiche Beteiligungen an Explorations- und Produktionsprojekten der Wintershall in der Nordsee erhalten soll. Über die Investitionskosten wurde bisher nichts bekannt.

„Die konstruktive Partnerschaft zwischen Gazprom und Wintershall erlaubt uns das Angehen von technisch hoch-anspruchsvollen und ehrgeizigen Projekten. Gemeinsam mit Wintershall sind wir bereit, die Gasförderung aus den Achimov-Schichten der Lagerstätte Urengoi auszuweiten und zudem zum gemeinsamen Nutzen bei E&P-Projekten der Wintershall zu kooperieren“, sagte Alexander Medwedew.

ZAO Achimgaz, ein Joint Venture der OAO Gazprom und der BASF-Tochter Wintershall, produziert in Nowy Urengoi, etwa 3.500 km nordöstlich von Moskau, Erdgas und Kondensat aus dem Block IA der Achimov-Horizonte der Lagerstätte. Über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren sollen aus dem Abschnitt insgesamt bis zu 200 Mrd. m3 Erdgas und 40 Mio. t Kondensat gefördert werden. Die jährliche Erdgasförderung soll während der Plateauphase bei bis zu 8 Mrd. m3 liegen. Das Joint Venture fördert derzeit aus einem Teilgebiet der Achimov-Horizonte des Urengoi-Feldes aus sechs Pilotbohrungen täglich rund 3,5 Mio. m3 Gas und 1.600 t Kondensat. Die Partner erarbeiten zurzeit das Konzept für die weitere Entwicklung des Feldes.

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