Mai 2014

Wenn sich die Opec an die beschlossenen Förderkürzungen hält, könnte der Ölpreis in diesem Jahr wieder steigen. Bild: © Spectral-Design – Fotolia.com

| von Armin Scheuermann

So könnte der Cash Flow der Ölförderer erstmals seit 2014 wieder positiv werden, falls der Ölpreis über 55 US-Dollar pro Fass steigt. „Die meisten Öl- und Gasunternehmen haben ihren Cash-Flow-Breakeven in den vergangenen zwei Jahren halbiert – sie starten von einer besseren Ausgangsposition in das Jahr 2017“, sagt Tom Ellacott, Senior Vice President Corporate Analysis Research bei Wood Mackenzie. „Insgesamt wird 2017 im Hinblick auf finanzielle Stärke ein Jahr der Stabilität und der Gelegenheiten für Öl- und  Gasunternehmen werden.“

Kapitaldisziplin und Sparmaßnahmen werden, so die Analysten, weiter die Unternehmensstrategien bestimmen, aber 2016 war – so Woodmac – der Tiefpunkt im Investitionszyklus. Die Berater rechnen damit, dass unabhängige Ölgesellschaften in den USA ihre Investitionen um 25 % steigern werden, wenn der Ölpreis über 50 USD/Barrel steigt. Allerdings gehen die Marktforscher davon aus, dass die großen Unternehmen der Branche ihre Investitionen auch in 2017 weiter senken werden – insgesamt um ca. 8 %. Der Grund dafür ist vor allem dass einige Großprojekte abgeschlossen wurden.

Hier geht´s zur ausführlichen Meldung von Wood Mackenzie.

(as)

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