Pflanze im Reagenzglas

Die Tochtergesellschaft wird sich mit der Thematik pflanzlicher Biomasse-Materialien beschäftigen. (Bild: Manuel Schäfer - Fotolia)

Die Tochtergesellschaft hat vergangene Woche den Betrieb in der japanischen Hauptstadt Tokio aufgenommen. Sie soll sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Nanocellulose und Ligninmonomeren konzentrieren. Die pflanzlichen Bestandteile lassen sich als Ersatz für Chemikalien und Materialien verwenden, die derzeit aus fossilen Ressourcen stammen. Die entwickelten Materialien will das Unternehmen an Anwender in der Chemie-, Lebensmittel-, Pharma- und Getränkeindustrie vermarkten. Die Tochtergesellschaft soll die Erfahrung des Mutterkonzerns in der industriellen Automatisierung nutzen, um Extraktions- und Produktionsprozesse und -anlagen zu entwickeln.

Die Bioökonomie ist einer der Themenschwerpunkte, an denen sich Yokogawa langfristig ausrichten will. Das Unternehmen hat den schnell wachsenden Markt für Biomassematerialien als einen Bereich identifiziert, indem es seine Kerntechnologien und sein globales Vertriebs- und Servicenetz nutzen kann. Technologien und Know-How in diesem Bereich konnte der Konzern durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Algaenergy und Bloom Biorenewables aufbauen. Algaenergy ist ein spanisches Unternehmen, das Mikroalgen herstellt und für verschiedene Anwendungen gebraucht. Bloom Biorenewables ist ein Schweizer Startup, das mit Hilfe von Ligninextraktions-Technologien Biomasse nutzt.

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