Masterflex wieder mit positivem Konzernergebnis im Jahr 2011

30.03.2012 Masterflex, ein Hersteller von Schläuchen und Verbindungssystemen, hat nach seiner Restrukturierung seinen Jahresüberschuss von 2,3 Mio. € auf 3,9 Mio. € im Geschäftsjahr 2011 gesteigert. Der Umsatz stieg um 15,1 % von 46,1 Mio. € auf 53,0 Mio. €.

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Masterflex wieder mit positivem Konzernergebnis im Jahr 2011

Masterflex hat „das Jahr Eins nach der Refokussierung dafür genutzt, die Weichenstellungen für ein nachhaltiges, wertorientiertes Wachstum einzuleiten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Bastin zur Geschäftsbilanz 2011 (Bild: Masterflex)

Bei der Vorstellung der Geschäftsbilanz konnte der Schlauchhersteller aus Gelsenkirchen die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2011 bestätigen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich von 6,4 Mio. € (2010) um 16,4 % auf 7,5 Mio. €. Das Konzerngesamtergebnis war erstmals wieder positiv mit einem Betrag von 4,1 Mio. € (Vorjahr -2,2 Mio. €).

Aufgrund eines positiven Sondereffektes im Vorjahr (Forderungsverzicht der Banken über 10,2 Mio. € in 2010) liegt das Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen in diesem Jahr mit 4,3 Mio. € unter dem des Vorjahrs (8,1 Mio.€ ). Aus dem gleichen Grund verringerte sich die Umsatzrendite von 17,6 % (2010) auf 8,0 % im Jahr 2011. Dank des Jahresüberschusses stieg die Eigenkapitalquote signifikant auf 31,9 % gegenüber 18,6 % im Vorjahr.

Im vergangenen Jahr konnten auch die letzten Spuren der fehlgeschlagenen Diversifikation der vergangenen Dekade beseitigt werden. Alle Mobility-Aktivitäten wurden in 2011 veräußert. Damit ist Masterflex nunmehr endgültig ein rein auf das Geschäft mit Hightech-Verbindungen konzentriertes Unternehmen.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Bastin zur Bilanz: „Unser Geschäft hat seine Stärke und Profitabilität auch in den vergangenen zwölf Monaten wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Masterflex wird wachsen, aber nicht um jeden Preis, sondern langfristig und profitabel.“

Bastin sagte weiter: „In das Jahr 2012 sind wir trotz gewachsener Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung mit Rückenwind gestartet. Unsere Zukunftsperspektiven sind gut, denn dank unserer Werkstoff- und Innovationskompetenz sind wir bestens positioniert.“

(dw)

 

 

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