Schutz vor unsichtbaren Gefahren aus Containern

Messkoffer SGS-14 K

08.05.2010 Mit dem Messkoffer SGS-14 K hat die Leopold Siegrist GmbH ein umfangreiches Set zum Nachweis von gefährlichen Gasen in Containern zusammengestellt. Auf einem vierstufigen Sicherheitsprinzip beruhend, richtet sich das Mess-Sortiment an alle Industriesparten, die Waren aus Übersee empfangen und vertreiben.

Bei begasten Containern werden häufig die Grenzwerte der Schadstoffe überschritten und viele der begasten Container sind nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet. Dadurch stellen sie eine erhebliche Gefahr für all jene Menschen dar, die solche Container öffnen müssen. Auch für den Endverbraucher kann ein Risiko bestehen, denn Waren können die Gase absorbieren und monatelang wieder freigeben. Der Messkoffer SGS-14 K ist ein handliches Komplettset zur Prüfung von Containern, das als Gasmessgerät den Multigas-Monitor MX 6, Prüfröhrchen zur Identifikation und Messung der Konzentration von schädlichen Gasen sowie Probenahme-Röhrchen für Laboranalysen enthält.

Das System beruht auf einer vierstufigen Sicherheitsstrategie: Bei einem zweifelhaften Container muss der zuständige Mitarbeiter zunächst eine Explosionsgefahr ausschließen. Ein etwaiges Risiko lässt sich mittels des Gasmessgerätes MX 6 feststellen. Im nächsten Schritt sollen verschiedene unbekannte Gase, die der Container enthalten könnte, aufgespürt werden. Nicht deklarierte Gefahrstoffe lassen sich mit den Mehrfachtest-Prüfröhrchen identifizieren. Ergibt sich aus der Containerbeschriftung oder den Begleitpapieren, dass der Container mit einem bestimmten Stoff behandelt wurde, so kann seine Restkonzentration mit dem entsprechenden Prüfröhrchen oder dem jeweiligen Sensor des MX 6 gemessen werden. In das Messgerät lässt sich zusätzlich ein Photonen-Ionisations-Detektor (PID) integrieren, der eine Vielzahl von Containergasen erkennt.

 

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