Mineralölkonzern Mol will Butadien-Anlage in Ungarn bauen

01.10.2012 Der ungarische Mineralölkonzern Mol Hungarian Oil and Gas, Budapest, will in den kommenden 3 Jahren mehr als 300 Mrd. Forinth (etwa 1,052 Mrd. Euro) in Ungarn investieren. Ein Teil dieser Investitionen, rund 30 Mrd. Forinth (etwa 105 Mio. Euro), sollen für den Bau einer Butadien-Anlage in Tiszaújváros verwendet werden.

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Mineralölkonzern Mol will Butadien-Anlage in Ungarn bauen

Für 105 Mio. Euro will der ungarische Mineralölkonzern Mol eine Butadien-Anlage in Tiszaújváros bauen. Im Bild: Werksanlagen von Mol in Tiszaújváros (Bild: Mol)

Die Investitionen gehen in die Bereiche Exploration, Produktion, Refining und Marketing. Die Hälfte beziehungsweise 150 Mrd. Forinth gehen in die Exploration und Feld-Entwicklung. Weitere Investitionen fließen in die Erhöhung der Kapazität und Sicherheit der Versorgung, beispielsweise in die Erneuerung beziehungsweise Kapazitätserhöhung der Öl-Pipeline zwischen Százhalombatta and Sahy in der Slowakei. Ein weiteres Investitionsprojekt ist die Erneuerung der Pipeline zwischen der petrochemischen Anlage in Tiszaújváros und der Raffinerie in Duna. Die Erneuerung der Lagerkapazitäten und die weitere Entwicklung des ungarischen Tankstellennetzes gehört ebenfalls zu dem Investitionsprogramm.

(dw)

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