Nanokugeln aus der Schmelze

Mipadis Verfahren

04.06.2002 Stoffe, die ohne Abbau oder Zersetzung schmelzbar sind und über hohen Schmelzpunkt sowie hohe Schmelzviskositäten verfügen, lassen sich mit dem Mipadis-Verfahren besonders fein dispergieren.

Stoffe, die ohne Abbau oder Zersetzung schmelzbar sind und über hohen Schmelzpunkt sowie hohe Schmelzviskositäten verfügen, lassen sich mit dem Mipadis-Verfahren besonders fein dispergieren. Nach einer thermischen Vorbehandlung wird der als Schmelzetropfen in Flüssigkeit dispergierte Stoff mechanisch beansprucht, bevor er wieder erstarrt. So sind in einem Schritt Größenreduktionen von mehr als zwei Zehnerpotenzen bis deutlich in den Nanometerbereich hinein möglich. Die Partikelverteilung der nahezu kugelförmigen Teilchen kann über Prozessparameter wie Druck und Temperatur beeinflusst werden. Die Anwendbarkeit des Verfahrens erstreckt sich von Reinstoffen bis hin zu Werkstoffgemischen.

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