Kompakt, leise, frequenzgeregelt

Nachverdichter mit Sigma Frequency Control

06.10.2020 Die verbesserten Kaeser-Nachverdichter mit einer Antriebsleistung von 22 bis 45 kW sind kompakte, platzsparende, vibrations- und geräuschärmere Komplettanlagen, die auch frequenzgeregelt erhältlich sind. Weitere Verbesserungen wie optimierte Kühlung reduzieren die System- und Energiekosten weiter.

Entscheider-Facts

  • reduzierte Betriebs- und Energiekosten
  • 2,3 m² Stellfläche
  • Industrie-4.0-tauglich

Bisher gab es Nachverdichter dieser Baugröße nur in der herkömmlichen Variante ohne Sigma Frequency Control (SFC). Die neue Antriebsfunktion sorgt dafür, dass sich der Nachverdichter auf der Input-Seite der Vorleistung des vorangehenden Kompressors besser anpasst. Dies ermöglicht es, dass dieser wiederum seine, bei manchen Anwendungen auftretende, relativ hohe Schalthäufigkeit reduzieren kann. Weil Anwendungen nicht immer konstant mit einem Druck arbeiten, müssen Booster mitunter deutlich höheren Druck erzeugen, als in der Anwendung eigentlich verwendet wird. Die SFC-Funktion trägt dazu bei, die Liefermenge so konstant wie möglich an das System anzupassen. Dies reduziert auf beiden Seiten sowohl die Schaltdifferenzen, einen potentiell entstehenden Überdruck, Leckagen, als auch die Belastung der Maschine. All diese Punkte tragen zur Energieersparnis bei.

Kaeser 2009pf008 B Booster_DN Kompressoren Nachverdichter

(Bild: Kaeser)

Die Bauweise als Komplettanlage spart Platz – nur noch rund 2,3 m² statt bisher 5 m² Stellfläche –  und vereinfacht die Wartung durch die durchdachte Anordnung der Bauteile. Nicht nur die Verkleidung mit integrierter Nachkühlung, sondern auch der vibrationsarme Grundaufbau machen die Nachverdichter deutlich leiser. Die Aggregate werden elektrisch anschlussfertig geliefert. Das minimiert den Installationsaufwand deutlich. Die integrierte Steuerung Sigma Control 2 mit spezieller Booster-Software optimiert den Betrieb der Anlage und gestattet eine Anbindung über Ethernet an übergeordnete Steuerungssysteme. Dies ermöglicht eine Optimierung der gesamten Station, da die Einzelkomponenten perfekt aufeinander abgestimmt werden können. Außerdem ist so eine Nutzung in Sinne eines Industrie 4.0-Konzeptes möglich.

Weitere Informationen auf der Website des Anbieters.

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