Nord Stream-Pipeline und Opal sind verbunden

31.08.2011 Mit der Verschweißung des ersten Rohrstrangs der Nord Stream-Pipeline mit der Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung (Opal) auf dem Gelände der Erdgasübernahmestation in Lubmin bei Grefiswald ist die Verbindung zwischen Europa und den sibirischen Erdgasvorkommen komplett.

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Nord Stream-Pipeline und Opal sind verbunden

Ein Arbeiter verschweißt Rohrstücke der Nord Stream-Pipeline (Bild: BASF)

Dr. Georg Nowack, Projektleiter der Nord Stream für Deutschland, erklärt: „Das Pipelinesystem ist nun für die nächsten komplexen Schritte der Inbetriebnahme bereit, sodass wir im 4. Quartal 2011 den ersten Strang der Nord Stream wie geplant in Betrieb nehmen können. Die Rohrleitung durch die Ostsee ist bereits druckgeprüft, entwässert und getrocknet und wird seit dem 22. August komplett mit Stickstoff gefüllt, der als Sicherheitspuffer zwischen Luft und Gas dient.“ Bernd Vogel, Geschäftsführer der Opal Nel Transport, ergänzt: „Die Anschlussleitung Opal, die das Erdgas aus der Nord-Stream-Pipeline zum Weitertransport übernimmt, ist bereits fertig gestellt. Somit stehen wir bereit. Das russische Erdgas kann kommen.“

Beteiligt an der 1.224 km langen Nord Stream-Pipeline sind die OAO Gazprom, die BASF-Tochter Wintershall, Eon, Nederlandse Gasunie und GDF Suez aus Frankreich. Die Anschlussleitung Opal gehört zu 80 Prozent der Wingas-Gruppe sowie zu 20 Prozent Eon.

Die Originalmeldung der BASF lesen Sie hier.

Die Nord-Stream-Pipeline führt vom russischen Wyborg nach Lubmin in Deutschland:


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