Beteiligung an Juschno Russkoje-Gasfeld

OMV steigt in Upstream-Großprojekt ein

06.03.2017 OMV, das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien, steigt in ein Upstream-Großprojekt in Russland ein. Die OMV unterzeichnete die Vereinbarung über den Kauf eines 24,99 % Anteils am Juschno Russkoje Erdgasfeld in Westsibirien von Uniper.

OMV_Juschno Russkoje Gasfeld

Das Juschno Russkoje-Gasfeld liegt in Westsibirien. (Grafik: OMV)

Der Kaufpreis beträgt rund 1,75 Mrd. Euro zuzüglich der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016. Mit dem Abschluss der Transaktion wird bis zum Jahresende gerechnet. Allerdings ist der wirtschaftliche Stichtag der Transaktion rückwirkend der 1. Januar 2017. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt weiterer Bedingungen, einschließlich der Zustimmung von Mitgesellschaftern sowie der kartellrechtlichen Genehmigung und der Auslandsinvestitions-Kontrollgenehmigung in Russland.

Das Juschno Russkoje-Feld in der Jamal-Nenzen-Region ist eines der größten Gasfelder Russlands. Die aktuelle Plateau-Förderung des Feldes liegt bei 25 Mrd. m3/a (100%). Die Lizenz läuft bis Ende 2043. Das dort produzierte Erdgas ist die Schlüsselressource für die Pipeline Nord Stream, die russisches Gas direkt nach Deutschland transportiert.

„Die Möglichkeit, unsere Reserven zu ersetzen, ist ein zentraler strategischer Treiber hinter dieser Transaktion“, erklärt Johann Pleininger, OMV Vorstand verantwortlich für Upstream. „Mit förderbaren Reserven von rund 580 Mio. boe (OMV Anteil) wird Juschno Russkoje zu einer wichtigen Quelle für den Reservenersatz im OMV Portfolio. Mithilfe der Transaktion kann die OMV das strategische Ziel einer 100%-Reservenersatzrate basierend auf dem OMV Produktionsvolumen von 2016 für eine Periode von rund fünf Jahren erfüllen.“

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