Förderkürzung bis 2020

Opec will Ölpreis in die Höhe treiben

02.07.2019 Vor allem aufgrund einer volatilen Konjunktur und der Angst vor globalen Handelskonflikten war der Ölpreis der Marke Brent zuletzt wieder unter die 65-Dollar-Marke gerutscht. Die Staaten des Ölkartells Opec haben daher ihre bereits Ende 2018 beschlossene Förderkürzung bis 2020 verlängert – und verteuern damit den wichtigen Rohstoff.

Unter deutschen Kreditinstituten machen unter anderem die Allianz und die LBBW das höchste Gebot: Um 55 US-Dollar soll ein Fass Brent im ersten Quartal 2017 kosten. Dies liegt dem aktuellen Preis (Mitte Januar: um 55,5 US-Dollar pro Barrel Brent) bislang am nächsten. (Bild: Fotolia – Berthold Werkmann)

Die Opec-Länder wollen den Ölhahn noch nicht wieder aufdrehen. (Bild: Fotolia – Berthold Werkmann)

Das bisher beschlossene Produktionslimit, dass eine Drosselung der Fördermenge um insgesamt 1,2 Mio. Fass/d oder 1,2 % der globalen Nachfrage vorsah, war zum 1. Juli ausgelaufen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben die  Opec-Mitgliedsländer nun beschlossen, die Ölproduktion weiterhin bis März 2020 zu begrenzen. Auf diesen Schritt hatten sich Russland – eigentlich kein Mitglied der Opec, aber zweitgrößter Ölproduzent der Welt – und Saudi-Arabien im Rahmen des G20-Gipfels in Japan verständigt.

Eine Analyse der jüngsten Ölpreis-Entwicklung und den Einflussfaktoren finden Sie hier.

(jg)

 

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