Oxea: Carbonsäure-Produktionsanlage in Oberhausen in Betrieb

27.05.2013 Das Chemieunternehmen Oxea hat in Oberhausen eine neue Produktionsanlage zur Herstellung von Carbonsäuren in Betrieb genommen. Mit der neuen Anlage steigert Oxea seine weltweite Produktionskapazität für Carbonsäuren um rund 40 %.

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Oxea: Carbonsäure-Produktionsanlage in Oberhausen in Betrieb

„In der neuen Carbonsäureanlage haben wir unsere modernsten Technologien vereint und ein besonderes Augenmerk auf nachhaltige Produktion gelegt“, erklärte Dr. Martina Flöel, Sprecherin der Oxea-Geschäftsführung (Bild. Oxea)

Mit dieser neuen Anlage verfügt das Chemieunternehmen weltweit nunmehr über 5 Anlagen zur Herstellung von Carbonsäuren. Die neue Anlage wurde in einer Bauzeit von 15 Monaten errichtet.

„Mit der neuen Carbonsäureanlage tragen wir dem ständig steigenden Bedarf unserer internationalen Kunden Rechnung. Das zunehmende Umweltbewusstsein von Unternehmen und Verbrauchern fördert die Nachfrage nach unseren synthetischen Fettsäuren, mit denen zum Beispiel energieeffiziente Schmiermittel oder phthalatfreie Weichmacher hergestellt werden können“, sagte Miguel Mantas, verantwortlich für Vertrieb und Marketing in der Geschäftsführung. „Wir verbessern nochmals die Flexibilität und Lieferfähigkeit von Oxea und bauen unsere Position als der weltweit führende Anbieter von Carbonsäuren mit dem breitesten Produktportfolio weiter aus“, erklärte er weiter.

„In der neuen Carbonsäureanlage haben wir unsere modernsten Technologien vereint und ein besonderes Augenmerk auf nachhaltige Produktion gelegt. So konnten wir Energienutzung und Wärmerückgewinnung weiter verbessern und Abfallmengen verringern. Ganz im Sinne des Oxea-Nachhaltigkeitsprogrammes werden im Rahmen der kontinuierlichen Produktionsverbesserungen davon auch unsere anderen Carbonsäure-Anlagen in Oberhausen, Marl und Bay City profitieren“, erklärte Dr. Martina Flöel, Sprecherin der Oxea-Geschäftsführung.

Oxea ist ein weltweiter Hersteller von Oxo-Intermediates und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialitätenester und Amine. Diese werden beispielsweise zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet. Mit weltweit 1.406 Mitarbeitern erwirtschaftete das Chemieunternehmen 2012 einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. Euro.

(dw)

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