Polyethylen- und Aluminium-Vewertung

Palurec baut Reyclinganlage im Chemiepark Knapsack

22.07.2019 Im Chemiepark Knapsack steht der Bau einer Recyclinganlage von Palurec an. Die Tochtergesellschaft des Fachverbands Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel (FKN) will dort Folien und Kunststoffverschlüsse von Getränkekartons stofflich verwerten, Die Aufbereitungskapazität der Anlage liegt bei etwa 18.000 t/a.

Spatenstich für eine neue Recyclinganlage am Knapsacker Hügel. (Bild: Yncoris)

Spatenstich für eine neue Recyclinganlage am Knapsacker Hügel. (Bild: Yncoris)

Die Polyethylen-Aluminium-Reststoffe stammen aus Papierfabriken, die Getränkekartons aus den gelben Säcken und Tonnen zu neuen Papierprodukten verarbeiten. Die neue Anlage soll somit den Kreislauf für alle Materialien im Getränkekarton schließen. Das Anlagenkonzept ist nach Einschätzung von Palurec-Geschäftsführer Michael Brandl „in dieser Form einzigartig“. Bislang wurden die Reststoffe überwiegend in Zementfabriken verbrannt.

Im FKN, der Mutter von Palurec, haben sich die Getränkeverpackungs-Hersteller Tetra Pak, SIG  Combibloc und Elopak zusammengeschlossen. Auch für den Betreiber des Chemiepark Knapsack ist die Neuansiedlung von Bedeutung: Mit einem neuen Recyclingunternehmen würden die Themen Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz im Chemiepark weiter ausgebaut und „die Weichen für die Zukunft“ gestellt, erklärte Dr. Clemens Mittelviefhaus, Mitglied der Geschäftsleitung von Yncoris. (jg)

Anlagenprojekte im Juli 2019

 

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