RWE Dea steigerte Umsatz und Ergebnis 2011

27.03.2012 RWE Dea, Hamburg, hat im Geschäftsjahr 2011 das Ergebnis um 83 % auf 558 Mio. € gesteigert. Gründe dafür sind vor allem die hohen Rohöl- und Gaspreise, aber auch die Erhöhung der Produktion. Der Umsatz stieg von 1,5 Mrd. € auf annähernd 2 Mrd. €.

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RWE Dea steigerte Umsatz und Ergebnis 2011

Bei RWE Dea war die Gasförderung 2011 mit 2,7 Mrd. Kubikmeter leicht rückläufig, die Ölproduktion stieg um 9 % auf 2,5 Mio. Kubikmeter (Bild: Vladislav Susoy-Fotolia)

Der Vorstandsvorsitzende der Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdgas und Erdöl, Thomas Rappuhn, erläuterte auf der Jahrespressekonferenz: „Im Jahr 2012 wollen wir die Produktion von Öl und Gas durch die Erschließung von neuen Lagerstätten weiter verbessern und das Ergebnis erhöhen.“

Die bereits eingeleiteten Wachstumsprojekte des Unternehmens schlugen sich im Jahr 2011 in den gestiegenen Investitionen nieder: Mit 688 Mio. € hat das Öl- und Gasunternehmen kräftig investiert. Finanzvorstand Dr. Johannes Karlisch betonte: „Besonders erfreulich ist, dass wir einen positiven Free Cashflow erzielt haben und unsere Investitionen vollständig selbst finanzieren konnten.“ Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 200 Mio. €. Der absolute Wertbeitrag betrug 205 Mio. €.

RWE Dea will die eingeschlagene Wachstumsstrategie weiter zielstrebig umsetzen und Produktion, Ergebnis und finanzielle Kennzahlen signifikant steigern. Das Unternehmen werde im Rahmen des Desinvestitionsprogramms des RWE-Konzerns einen Beitrag leisten, bleibe aber Teil des Konzerns, heißt es in der Pressemeldung des Unternehmens. Die Produktion werde durch die Realisierung bereits begonnener und zukünftiger Feldesentwicklungsprojekte deutlich ausgebaut.

(dw)

 

 

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