Markt

Sartorius mit Geschäftsjahr 2004 zufrieden

05.04.2005

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Die Sparte Biotechnologie erzielte ein EBIT von 17,5 Mio. Euro (Vorjahr 7,6 Mio.), das im Wesentlichen durch das Filtergeschäft getragen wurde. Das EBIT der Sparte Mechatronik lag bei 15 Mio. Euro nach 7,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Den größten Ergebnisbeitrag steuerte das Laborgeschäft bei, aber auch die Prozesswägetechnik konnte plangemäß in die Gewinnzone geführt werden.


Der Konzernumsatz lag im Berichtsjahr bei 467,6 Mio. Euro (Vorjahr 442,3 Mio.). Das Wachstum wurde von beiden Sparten annähernd gleich getragen. Die Biotechnologie steigerte ihren Umsatz um 5,4 % auf 239,4 Mio. Euro, die Mechatronik um 6,1 % auf 228,1 Mio. Euro. Gemäß seiner strategischen Zielsetzung weitete Sartorius das Geschäft besonders stark in Asien (+17,9 %) und in Amerika (+12,1 %) aus, während der Umsatz in Europa um 4,8 % zulegte (Angaben in konstanten Währungen).


Der Auftragseingang erhöhte sich im Berichtsjahr um 6,0 % auf 461,6 Mio. Euro. Die Sparte Biotechnologie erzielte ein Plus in Höhe von 5,8 %, die Sparte Mechatronik von 6,3 %.


Seinen positiven Netto-Cashflow von 36,3 Mio. Euro (Vorjahr 33,9 Mio. Euro) nutzte der Konzern vorwiegend dazu, seine Verschuldung weiter zurückzuführen. Die Nettoverschuldung verringerte sich von 105 Mio. auf 78,9 Mio. Euro (Stichtag jeweils 31.12.). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden um 9,4 % auf 27,6 Mio. Euro erhöht. Bezogen auf den Umsatz lagen sie bei 5,9 % nach 5,7 % im Vorjahr. Zum Jahresende 2004 waren im Sartorius Konzern 3757 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, 96 mehr als im Vorjahr. Die neuen Mitarbeiter wurden insbesondere in der Wachstumsregion Asien eingestellt.


Für das Jahr 2005 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum im mittleren bis oberen einstelligen Bereich. Die Profitabilität soll weiter steigen und das EBIT auf über acht Prozent vom Umsatz erhöht werden.

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