Schnelltest auf Korrosionsgefahr bei nicht rostenden Stählen

Der raue Produktionsalltag in Chemieanlagen gefährdet auch Rohrsysteme und Behälter aus nicht rostendem Stahl: Die schützende Passivschicht auf dem am häufigsten verwendeten beständigen Werkstoff, dem nicht rostenden austenitischen Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl, ist nur wenige Atomlagen dick. Essenziell dafür ist das Legierungselement Chrom: Ab einem Legierungsgehalt von etwa 10,5 % bildet es auf der Stahloberfläche eine dichte Chromoxidschicht, die den Werkstoff vor Materialauflösung schützt. Diese Passivschicht ist empfindlich und nicht sichtbar.