Standort Leverkusen

Schwefelsäurebetrieb von Lanxess feiert Jubiläum und Ausbau

25.09.2019 Der Schwefelsäurebetrieb von Lanxess in Leverkusen hat sein 125-jähriges Bestehen gefeiert. Fast pünktlich zum Jubiläum sollen in den nächsten Wochen außerdem eine neue Produktionsstraße, welche die Kapazität für chemisch reine Schwefelsäure vergrößert, sowie ein modernes Laborgebäude in Betrieb gehen.

Alt und neu: An die lange Geschichte des Betriebes erinnert eine alte Backsteinfassade. (Bild: Lanxess)

Alt und neu: An die lange Geschichte des Betriebes erinnert eine alte Backsteinfassade. (Bild: Lanxess)

Für den Ausbau hat Lanxess insgesamt einen hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag investiert. Vorstandsmitglied Hubert Fink bezeichnete den Schwefelsäurebetrieb als „Herzstück des anorganischen Produktionsnetzwerks“ am Standort in Leverkusen. Lanxess produziert hier etwa 220.000 t/a 100-prozentige Schwefelsäure. An die lange Geschichte des Betriebes erinnert ein 36 m langer Teil der Gebäudefassade in Form einer roten Backsteinwand, die noch aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts erhalten ist.

Einsatz in Batterien und Lebensmitteln

Schwefelsäure ist ein Vorprodukt beispielsweise für die Herstellung von Batterien im Bereich E-Mobilität und spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Computerchips. Außerdem kommt die anorganische Säure in extrem verdünnter Form als technischer Hilfsstoff und Zusatzstoff E 513 beispielsweise in Molkereien, etwa für die Herstellung von Käse, aber auch in Zuckerbetrieben sowie bei der Trinkwasseraufbereitung zum Einsatz. (jg)

 

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