Carbonsäure-Anlage Oberhausen

Der Standort Oberhausen umfasst unter anderem eine Anlage für Carbonsäuren. (Bild: Oxea / OQ Chemicals)

Dadurch könne OQ Chemicals am Standort derzeit nur eingeschränkt mit Rohstoffen beliefert werden. In der Synthesegasanlage sei bei einer Routinekontrolle eine Leckage am Zylinderblock im Bereich der Ventile festgestellt worden, teilt das Unternehmen mit. Daher habe der Kompressor aus Sicherheitsgründen außer Betrieb genommen werden müssen, um eine sofortige Reparatur außerhalb des Standorts durchführen zu können.

Infolgedessen könne OQ Chemicals nicht die geplanten Mengen nicht produzieren und liefern. Betroffen sind die Produkte n- & iso-Butyraldehyd, Propionaldehyd, 2-Ethylhexanol, n- & iso-Butanol und n-Butylacetat. Da die Ursache für die Liefereinschränkungen außerhalb der unmittelbaren Kontrolle von OQ Chemicals liegt, müsse das Unternehmen mit sofortiger Wirkung höhere Gewalt erklären. Außerdem führt das Unternehmen eine Verkaufskontrolle für in Oberhausen produzierte Produkte ein. Die verfügbaren Mengen würden aber „in fairer und angemessener Weise“ aufgeteilt. Das Unternehmen unternehme außerdem alle Anstrengungen, um die Auswirkungen dieses Vorfalls zu mildern und die Folgen für seine Kunden zu begrenzen.

Bereits im Februar 2020 hatte das Unternehmen, damals noch unter dem Namen Oxea, aufgrund einer Betriebsstörung die Produktion in Oberhausen vorübergehend einschränken müssen. Im Mai desselben Jahres erfolgte in Anpassung an den omanischen Mutterkonzern die Umbenennung in OQ Chemicals.

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