Nach einer Ransomware-Attacke musste der Pipeline-Betreiber Colonial eine wichtige Treibstoffleitung stillegen. Nun wurde offenbar Lösegeld bezahlt. Bild: zephyr_p AdobeStock

Nach einer Ransomware-Attacke musste der Pipeline-Betreiber Colonial eine wichtige Treibstoffleitung stillegen. Nun ist offenbar Lösegeld bezahlt worden. Bild: zephyr_p AdobeStock

| von Armin Scheuermann

Medienberichten zufolge hat Colonial 75 Bitcoin - umgerechnent fast 5 Mio. US-Dollar - bezahlt, um die von dem Hackerangriff betroffenen Computersysteme und Daten wieder entschlüsseln zu lassen. Die Treibstoffleitung, die Ölproduzenten in Texas mit Abnehmern an der ganzen US-Ostküste bis nach New York verbindet, würde derzeit wieder in Betrieb genommen.

Der Ausfall der Leitung hatte im Osten der USA stellenweise für eine Verknappung von Benzin, Diesel und Kerosin gesorgt. Fluggesellschaften mussten ihre Maschinen auf Langstreckenflügen zum Auftanken zwischenlanden lassen. Für den Angriff wird eine Hackergruppe mit dem Namen Darkside verantwortlich gemacht, die Medienberichten zufolge von Osteuropa aus operieren soll. Noch ist unklar, ob und wie die amerikanische Regierung auf den Angriff reagieren wird.

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