| von Dr. Etwina Gandert,

  • Gasdichte Zentrifugen mit einer automatisierten Inertgasregelung können Betriebskosten für die Beschaffung von Inertgas und die Entsorgung von kontaminiertem Gas senken.
  • Außerdem verringert der konstant niedrige Differenzdruck auch bei unterschiedlichen Betriebszuständen den Verschleiß der Wellendichtungen.
  • Solche Anlagen werden zum Beispiel eingesetzt, um das Produkt vor Oxidation durch Luftsauerstoff zu schützen oder das Entstehen explosiver Gasgemische zu verhindern.



  • Das digitale Bündelfunksystem Tetra ist als offener Standard von dem Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen anerkannt.
  • Es wird bereits von einigen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben weltweit eingesetzt und kann seine Vorteile auch in industriellen Applikationen ausspielen.
  • Das Funksystem überträgt gleichzeitig Sprache und Daten und ermöglicht auch den Zugriff auf Datenbanken.
  • Mit Ex-tauglichen Handfunkgeräten ist auch ein Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen 1 und 2 / 21 und 22 möglich.
  • Für zusätzliche Sicherheit sorgt das „Totmann-Alarm-System“, das selbstständig einen Notruf absetzen kann.


  • Gasdichte Zentrifugen mit einer automatisierten Inertgasregelung können Betriebskosten für die Beschaffung von Inertgas und die Entsorgung von kontaminiertem Gas senken.
  • Außerdem verringert der konstant niedrige Differenzdruck auch bei unterschiedlichen Betriebszuständen den Verschleiß der Wellendichtungen.
  • Solche Anlagen werden zum Beispiel eingesetzt, um das Produkt vor Oxidation durch Luftsauerstoff zu schützen oder das Entstehen explosiver Gasgemische zu verhindern.



  • Das digitale Bündelfunksystem Tetra ist als offener Standard von dem Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen anerkannt.
  • Es wird bereits von einigen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben weltweit eingesetzt und kann seine Vorteile auch in industriellen Applikationen ausspielen.
  • Das Funksystem überträgt gleichzeitig Sprache und Daten und ermöglicht auch den Zugriff auf Datenbanken.
  • Mit Ex-tauglichen Handfunkgeräten ist auch ein Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen 1 und 2 / 21 und 22 möglich.
  • Für zusätzliche Sicherheit sorgt das „Totmann-Alarm-System“, das selbstständig einen Notruf absetzen kann.

Moderner Digitalfunk ist eine sicherere und zuverlässigere Alternative zum konventionellen Betriebsfunk. Gerade in sicherheitskritischen Anlagen sind Abhörsicherheit und Stabilität der Kommunikation besonders wichtig. Der bereits von zahlreichen öffentlichen Einrichtungen genutzte Funkstandard Tetra bietet sich mit Ex-tauglichen Funkgeräten nun auch für den Einsatz in Raffinerien oder chemischen Anlagen an.

Bündelfunksysteme

Moderne Betriebsfunknetze setzen das Bündelfunkprinzip ein. Entweder analog oder digital. Der analoge Bündelfunk nutzt die Frequenzen 410 bis 430MHz im öffentlichen Netz und 450 bis 470MHz in privaten Netzen. Sowohl dem Sender als auch dem Empfänger werden in konventionellen Systemen je eine Frequenz zugeordnet. Im Gegensatz dazu werden bei Bündelfunksystemen die Frequenzen den einzelnen Teilnehmern und Diensten dynamisch zugeordnet. Damit kann man den Bündelgewinn nutzen und so die Spektrumseffizienz steigern. Außerdem erhöht sich mit der digitalen Technik die Qualität und die Sicherheit erheblich. Bündelfunksysteme unterscheiden sich von öffentlichen Mobilfunksystemen wie GSM oder UMTS vor allem durch schnellen Verbindungsaufbau, Gruppenrufe, Prioritätsrufe, End-zu-End-Verschlüsselung und der Möglichkeit der direkten Verbindung von Gerät zu Gerät.

Der offene Funkstandard Tetra

Den digitalen Bündelfunk entwickelten Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre einige Hersteller, wobei sich zwei firmenspezifische Systeme bildeten: Tetra 12 (Terrestrial Trunked Radio) mit 12,5kHz Kanalbreite und Tetra 25 mit 25kHz Kanalbreite. Aus Tetra 12 entstand das heute mit Tetrapol bezeichnete Funksystem, das als Kanalzugriffsverfahren FDMA (Frequency Division Multiple Access) nutzt. Das Bündelfunksystem Tetra 25 etablierte sich auf europäischer Ebene als offener und anerkannter ETSI (Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen)-Standard. Es nutzt das Zeitmultiplex-System (TDMA) mit vier unabhängigen Kommunikationskanälen pro Träger. . Die Übertragungsrate beträgt 28,8 kBit/s pro 25-kHz-HF-Träger. Neben Daten werden zusätzliche Steuersignale sowie Codes zur Sicherung der Funkstrecke übertragen. Beide Systeme wurden spezifisch für den traditionellen Sicherheitsfunkverkehr entwickelt und sind bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Europa und in anderen Gebieten der Welt bereits in Gebrauch.

Vorteile nutzen auch für den industriellen Betriebsfunk

Der Hersteller Motorola hat sich von Beginn an für die Einführung und die Weiterentwicklung von Tetra engagiert. In Deutschland hat Motorola beispielsweise das Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bei der Entwicklung des Verschlüsselungssystems für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) unterstützt. Erst kürzlich konnte Motorola zwei Endgeräte-Ausschreibungen für den digitalen Behördenfunk in Berlin und Sachsen-Anhalt für sich entscheiden. Das Funksystem eignet sich jedoch nicht nur für die BOS, sondern wegen seiner äußerst hohen Zuverlässigkeit und Sicherheit auch für sicherheitskritische Kommunikation in industriellen Anlagen. „Getrieben wird der Bedarf von den Service-Gesellschaften in den Anlagen oder Industrieparks,“ erklärt Alexander Burghardt, MSSI Vice President Central Europe & Russia, Motorola. „Dabei liegt die Herausforderung in der Harmonisierung der drahtlosen Kommunikationslösungen.“ Außerdem steige die Nachfrage nach neuen Funklösungen, da sich zum Teil ältere Betriebsfunknetze nicht mehr Instandsetzen lassen. Ein Umrüsten ist dann unumgänglich. „Zu unseren Kunden zählen auch Chemieunternehmen sowie Raffinerien“, schildert Burghardt.

Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen und mit Totmann-Alarm

Tetra überträgt gleichzeitig Sprache und Daten und ermöglicht auch den Zugriff auf Datenbanken über den integrierten WAP-Browser. Außerdem können Statusmeldungen gesendet und der SDS-Kurzdatendienst genutzt werden. „Heute reicht es nicht mehr aus, nur Sprache zu übertragen,“ betont Klaus-Dieter Drossel, Sales Director Key Account Central Europe, Motorola.

Mit dem Handfunkgerät MTP850Ex ist nun auch ein Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen möglich. Es ist nach den Atex- und IECEx-Standards zum Schutz gegen explosives Gas (Zone 1 und 2) und Staub (Zone 21 und 22) zertifiziert. Auch unter Extrembedingungen wie großer Hitze sorgt das Gerät für die Übertragung von Informationen in Echtzeit. Die extra großen Tasten machen ein problemloses Bedienen des Handfunkgeräts auch mit Handschuhen möglich. Für zusätzliche Sicherheit sorgt das integrierte „Totmann-Alarm-System“, das einen Notruf absetzt, wenn sich der Anwender über eine längere Zeit nicht bewegt. Ein eingebautes GPS-System hilft bei der Lokalisierung der betroffenen Person. „Das ist gerade bei gefährlichen Arbeiten, wie in weitläufigen Raffinerien oder Werksgeländen wichtig.“ Das Gerät registriert mit der Funktion, wenn eine Person am Boden liegt und sich für einige Zeit nicht mehr bewegt. Dabei können die Alarmparameter je nach Anforderung programmiert werden. So ist beispielsweise auch eine Kopplung der Funktion an den Rettungsdienst möglich,“ erläutert Drossel die Funktionen des Funkgerätes.

Der Hersteller bietet für die Geräte einen schnellen Wartungs- und Reparaturservice im Europäischen Servicecenter für Funkgeräte (ERSC) mit Sitz in Berlin. Möglich sind vertraglich geregelte Wartungs- oder Festpreislösungen. Das ERSC ist für die Qualitätsstandards ISO, Atex/FM und Cenelec zertifiziert.

„Die Herausforderung liegt in der Harmonisierung der drahtlosen Kommunikationslösungen“
Alexander Burghardt, MSSI Vice President Central Europe & Russia, Motorola

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