HET Filter

Bild: HET Filter

Den Produktfokus Containment-Systeme und Staubfilter, den Sie auf dem Portal unseres Magazins Pharma+Food lesen können,  haben wir leicht aktualisiert und um die folgenden Systembeschreibungen ergänzt.

High Containment für sicheres Verpacken von OEB-5-Produkten

Dec Group
Auch ohne Reinraum und spezielle Einhausung können mit diesem System toxische Produkte unter OEB 5 verpackt werden. Bild: Dec Group

Die Dec Group hat eine Pack-off-Station entwickelt, mit der toxische Produkte unter OEB-5-Bedingungen verpackt werden können. Die Besonderheit besteht darin, dass die Lösung keine vollständige Einhausung oder einen speziellen Reinraum erfordert. Das System ermöglicht das abschließende Verpacken von APIs in einer geschlossenen und GMP-gerechten Weise unter Verwendung einer eigenständigen Station, die sich im Hauptproduktionsbereich befinden kann. Das System besteht aus einer kompakten Handschuhbox mit integriertem CLS Continuous Liner- sowie Laminar-Flow-System und einem Hebesystem zum Versiegeln des Fasses mit dem Liner-Kopf. Die Handschuhbox verfügt über einen Hepa-Filter am Ein- und Ausgang und kann auf Über- oder Unterdruck eingestellt werden.

Containment-Coater für F&E-Anwendungen

L.B. Bohle
Dieser Laborcoater wurde für Containment-Anforderungen modifiziert. Bild: L.B. Bohle

Für die Forschung und Entwicklung in einem multinationalen Konzern mit Sitz in Großbritannien hat L.B. Bohle einen Containment-Coater gebaut. Basis dafür bildete der Laborcoater BFC 5, der auch für Kleinchargen eingesetzt wird. Mit konstruktiven Änderungen wie einem Probezug mit aufblasbaren Dichtungen oder der containment-gerechten Tür der Produktionsmaschine BFC 50 wurde der Laborcoater an die Containment-Anforderungen angepasst.

OEB4 Filterwechsel auch ohne Safe-Change-Verfahren

Dem Containment- und Filterspezialisten Vesch Technologies ist es gelungen, den Wechsel des Arbeitsfilters bei Laborfilteranlagen und Kompaktentstaubern auch ohne Safe-Change-Sackwechseltechnik auf das Containment-Level OEB4 zu bringen. Für das neue Filterwechselverfahren, das ohne Sack und Ring auskommt, wurden von Infraserv Expositionsmessungen unter Anwenderbedingungen durchgeführt. Das Ergebnis: Für die Anlagen wurde nachgewiesen, dass der Arbeitsfilter ohne Verwendung des Safe-Change-Verfahrens sicher und vor allem schnell getauscht werden kann. Der Expositionswert lag bei zwei leicht unterschiedlichen Verfahren bei <10 µg/m³ bzw. sogar <1 µg/m³. Der Zeitbedarf zum Filterwechsel reduziert sich von 15 bis 30 min pro Filterzelle auf 3 bis 5 min.

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