Neutralisationsanlage

Neutralisierungsanlage für CIP-Abwässer. (Bild: Kyocera)

Die Neutralisationsanlagen basieren auf einem Baukastensystem und funktionieren auch ohne aufwendige Demontage der Produktionsanlagen: Diverse Reinigungsflüssigkeiten werden nach dem sogenannten „Cleaning in Place“-Verfahren (CIP) und vor der Entsorgung effizient und sicher vermischt und dadurch neutralisiert. Dieser Vorgang gestattet die Entsorgung der Flüssigkeiten als neutrales Abwasser. Die Flüssigkeiten müssten sonst in separaten Behältern gesammelt und einzeln und teuer beseitigt werden.

Die Reinigung einer Hauptanlage in der pharmazeutischen Industrie sieht beispielsweise so aus: Die Anlage, die das Produkt herstellt, wird im CIP-Verfahren regelmäßig mit diversen Flüssigkeiten gereinigt. In der Regel passiert dies nach der Herstellung einer Charge. Die verwendeten Reinigungsflüssigkeiten werden entweder im Kreislauf über die Hauptanlage geführt oder in einem Behälter gesammelt. Sie müssen nach dem CIP-Verfahren neutralisiert werden, dabei kommen Kyoceras Neutralisationsanlagen zum Einsatz: In einem Behälter der Neutralisationsanlage wird das Abwasser aus dem Reinigungsprozess gepuffert. Dieser Vorgang kann auch im Behälter stattfinden, in dem die Flüssigkeiten zuvor gesammelt wurden. Die Neutralisationsanlage nimmt sich nun chargenweise die Flüssigkeit aus dem Pufferbehälter, neutralisiert sie und pumpt sie dann direkt in den Abwasserkanal.

Im Detail bedeutet das: Um nach dem CIP-Verfahren entstandene Schadprodukte in unschädliche Endprodukte zu verwandeln, wird eine saure oder alkalische Lösung benötigt. Diese wird zunächst in einem Kreislaufbehälter auf die gewünschte Konzentration verdünnt. Mithilfe der Neutralisationsanlagen geschieht die Zuführung der benötigten Reaktionschemikalien gezielt über selbstregulierende Dosierventile, wodurch eine hohe Sicherheit gegenüber Verunreinigungen durch Säure oder Lauge erreicht wird. Die neutralisierte Lösung kann schließlich gefahrlos entsorgt werden. Dabei werden die Neutralisationsanlagen einfach über eine bedienerfreundliche und gut ablesbare Display-Anzeige elektronisch gesteuert.

Definierte Schnittstellen, die sich über übliche Bussysteme an die Hauptanlage anbinden, ermöglichen einen unkomplizierten Austausch der notwendigen Daten und reduzieren die Anzahl der Bedienoberflächen auf ein Minimum.

Entscheider-Facts:

  • selbstregelnd
  • bedienerfreundlich
  • definierte Schnittstellen

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