Nachwachsende Rohstoffe

Solvay will mit Biomasse-Kessel CO2-Emissionen senken

27.02.2019 Solvay investiert in seinem Rheinberger Werk in einen neuen Biomasse-Kraftwerkkessel. Damit will der Chemiekonzern die CO2-Emissionen des Standorts um über 30 Prozent senken und gleichzeitig seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Am Standort Rheinberg installiert Solvay einen neuen Kraftwerk-Kessel. (Bild: Solvay)

Am Standort Rheinberg installiert Solvay einen neuen Kraftwerk-Kessel. (Bild: Solvay)

In dem Biomasse-Kessel werden als nachwachsender Rohstoff Holzhackschnitzel aus Altholz verbrannt. Dadurch sollen die CO2-Emissionen um 190.000 t/ar senken. Solvay hat sich verpflichtet, unabhängig vom Wachstum seine Treibhausgas-Emissionen im Zeitraum 2017 – 2025 um eine Mio. t zu verringern.

„Dieses wichtige Projekt ist für Solvay ein entscheidender Schritt, um das Treibhausgasemissions-Ziel zu erreichen. Es ist Teil unserer Strategie, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger für unsere Kunden zu produzieren. Das Biomasse-Projekt ergänzt unsere bereits an den Soda-Produktionsstandorten Bernburg und Rosignano gestarteten Initiativen zur Energiewende und zeigt, wie wir unsere Zukunft gestalten und unsere weltweite Führungsposition im Bereich Soda stärken möchten“, so Christophe Clémente, Leiter der Global Business Unit Soda Ash & Derivatives.

Der Kessel soll im Mai 2021 in Betrieb gehen und wird Solvays Verbrauch an fossilen Brennstoffen um rund 25 Prozent senken. Ein heimisches Partner-Unternehmen wird das Altholz für den neuen Kessel liefern.

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