Jenseits optischer Möglichkeiten

Sortiermaschine M-Sort NIR

26.02.2018 Mit der Sortiermaschine M-Sort NIR von Allgaier lassen sich per Nahinfrarot-Technik Schüttgüter mit gleichem optischen Erscheinungsbild aber unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung in Sekundenbruchteilen zuverlässig trennen. So können selbst Aufgaben gelöst werden, bei denen die optische Sortierung an ihre Grenzen stößt.

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Entscheider-Facts

  • bis 10.000 Teilchen/s
  • chemische Identifikation
  • geringer Druckluftbedarf

Allgaier Msort NIR Sortiermaschine

Die Sortiermaschine M-Sort NIR erfasst und trennt bis 10.000 Teilchen/s. (Bild: Allgaier)

Die Sortiermaschine nutzt das physikalische Analyseverfahren der Nahinfrarot(NIR)-Spektroskopie. Damit lässt sich Material aufgrund seiner spezifischen Infrarot-Spektren eindeutig identifizieren. Zu Beginn des Sortierprozesses passiert der Materialstrom über eine Rutsche zunächst im freien Fall eine NIR-Kamera. Mit einer Auflösung von 4 x 4 mm bei einer Arbeitsbreite von 1.200 mm und einer spektralen Auflösung bis 255 Datenpunkten pro Pixel erfasst sie rund 10.000 Teilchen/s.

Die Leistungsfähigkeit der Kamera bildet die Basis für die eindeutige Erkennung der einzelnen Teilchen sowie die anschließende Auswertung der Bilder. Diese erfolgt mit einer speziellen Software, die in Bruchteilen von Sekunden darüber entscheidet, ob ein Teilchen aussortiert werden soll. Passiert das Schüttgut dann die Leiste aus Druckluftdüsen, werden die vordefinierten Teile durch Druckluftimpulse aus pneumatisch angesteuerten, extrem schnell reagierenden Hochleistungsventilen ausgeblasen. Der Druckluftverbrauch fällt dabei vergleichsweise niedrig aus. Die Sortiergenauigkeit liegt bei mindestens 95 % in einem Sortierschritt.

Die kompakt und robust ausgeführte Maschine ist einfach und schnell zu reinigen, was die Wartungskosten senkt und die Verfügbarkeit steigert. Sie lässt sich einfach in bestehende Prozessleitsysteme integrieren. Anwendungsbeispiele sind die Abscheidung von Kunststoffen im Glasrecycling oder die Trennung von Materialien wie Feldspat und Quarz oder weißem Marmor und Talkum. 1805ct906

Ifat 2018 Halle B6 – 241/340

Achema 2018  Halle 6.0 – C49

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