Kooperationsvereinbarung

Sumitomo und BASF entwickeln gemeinsam Fungizid

13.06.2017 Sumitomo Chemical und BASF haben die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung eines neuen Fungizids bekannt gegeben.

Markus Heldt (BASF) und Ray Nishimoto (Sumitomo Chemical) nach der Unterzeichnung der Kollaborationsvereinbarung / Markus Heldt (BASF) and Ray Nishimoto (Sumitomo Chemical) after signing the collaboration agreement

Markus Heldt, BASF, und Ray Nishimoto, Sumitomo Chemical, nach der Unterzeichnung der Kollaborationsvereinbarung. (Bild: BASF)

Der neue Wirkstoff wurde von Sumitomo Chemical entdeckt und zeigt eine hohe Wirksamkeit bei der Bekämpfung verschiedener, weitverbreiteter Pflanzenkrankheiten. Dazu zählen auch solche, die Resistenzen gegenüber heute auf dem Markt verfügbaren Fungiziden entwickelt haben.

„Gemeinsam mit BASF laden wir Landwirte dazu ein, die Vorteile dieses neuen Fungizids, die im Resistenzmanagement von schwer bekämpfbaren Pflanzenkrankheiten liegen, kennenzulernen. Mit dieser Partnerschaft zeigen wir unser Engagement für eine nachhaltige, landwirtschaftliche Produktion“, erklärt Ray Nishimoto, Representative Director und Senior Managing Executive Officer von Sumitomo Chemical und Leiter des Bereiches Health and Crop Sciences, bei der offiziellen Unterzeichnung in Deutschland.

Das Fungizid soll dazu beitragen, Erträge in solchen Kulturen zu sichern, in denen die Möglichkeiten einer wirksamen Kontrolle von Pflanzenkrankheiten begrenzt sind. „Landwirte wollen gesunde Pflanzen anbauen, mit denen sie nachhaltig den steigenden Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen bedienen können. Die strategische Kooperation zwischen BASF und Sumitomo Chemical unterstreicht das Engagement unserer beiden Unternehmen, in Lösungen zu investieren, die Landwirten dabei helfen, ihre Betriebe erfolgreich zu führen“, kommentiert Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection.

Die Unternehmen planen, unabhängig voneinander Formulierungen zu entwickeln und damit ihr jeweiliges Produktportfolio zu ergänzen. Die Vermarktung der einzelnen Formulierungen soll nach der Registrierung und den notwendigen Genehmigungen der zuständigen Behörden beginnen. Ab 2018 wollen die Partner die Registrierungen in den wichtigsten Märkten einreichen. Die Unternehmen beabsichtigen, ihre Produkte weltweit auf den Markt zu bringen.

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