Energiekosten runter

Überwachen von Rohrbegleitheizungen

21.06.2019 Um Rohrbegleitheizungen auch in älteren Anlagen zu überwachen, hat Phoenix Contact eine individuell anpassbare Lösung entwickelt.

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Entscheider-Facts

  • nachrüstbar
  • verschiedene Kommunikationslösungen
  • Cloud-Anbindung

Ein für die Überprüfung notwendiger Strommessumformer aus der Produktfamilie MAXC MCR lässt sich direkt oder über einen PACT-Stromwandler in den Stromkreis integrieren. Der Messumformer wandelt den Strom der Heizung in ein 4…20 mA-Signal um, das von der Steuerungstechnik aufgenommen werden kann. Ist ein Bussystem im Feld verlegt worden, können die Signale über eine Remote-I/O-Station an das Leitsystem angekoppelt werden. Hierfür reicht ein kleiner Schaltkasten aus, in dem sich der jeweilige Buskoppler mit den angereihten analogen Eingangsmodulen befindet.

Alternativ kann die gesicherte Funktechnologie Trusted Wireless 2.0 genutzt werden. Mit dieser lassen sich Distanzen bis 32 km überwinden. Um den Energieverbrauch zu reduzieren, kann ein Temperatursensor eingesetzt werden, der die Heizung über einen konfigurierbaren Grenzwertschalter nur bei Bedarf anstellt. Technisch ausgefeilter ist der Einsatz einer Inline-Steuerung, mit der sich eine richtige Regelung durchführen lässt. Zur Abspeicherung der Messwerte in einer Datenbank steht die industrielle Cloud-Lösung Proficloud zur Verfügung. Ein einfach handhabbares Gateway fungiert als Bindeglied zwischen der im Feld verbauten Sensorik und Aktorik sowie der entsprechenden Datenbank in der Cloud. Das Gateway benötigt lediglich eine Internet-Verbindung, die Ankopplung an die Cloud geschieht automatisch.

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Ein Gateway erlaubt den Anschluss der Begleitheizungsüberwachung an Cloud-Lösungen. Bild: Phoenix Contact

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Mit der Funktechnologie Trusted Wireless 2.0 können Begleitheizungen in Anlagen auch über große Distanzen überwacht werden. Bild: Phoenix Contact

 

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