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Uhde erweitert und modernisiert Koksofenbatterien in Japan, Taiwan und Argentinien

29.04.2005

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Die Mitsui Mining Company, Tokio, beauftragte Uhde und das japanische Unternehmen Otto Corporation mit dem Bau einer neuen Koksofenbatterie. Die neue Kokerei-Anlage am Standort Kitakyushu, etwa 800 km westlich von Tokio, besteht aus 46 Öfen mit einer Gesamtkapazität von 570000 t/a Koks und wird im ersten Halbjahr 2006 den Betrieb aufnehmen. Bei diesem Auftrag handelt es sich um einen so genannten ‚pad-up rebuild‘, bei dem die Koksofenbatterie auf den vorhandenen Betonfundamenten einer alten Kokerei errichtet wird.


Einen weiteren Auftrag für eine umfangreiche Großreparatur an zwei Koksofenbatterien mit insgesamt 78 Öfen erhielt Uhde von der China Steel Corporation in Kaohsiung/Taiwan. Dabei werden alle Öfen auf der Maschinen- und Koksseite im heißen Zustand repariert. Die Fronten der Koksofenbatterien und große Teile der Heizwände sowie die komplette Ofendecke werden erneuert. Insgesamt werden bei der Reparatur rund 7000 t Feuerfestmaterial sowie rund 2000 t Stahl- und Gussteile verwendet. Anfang 2006 soll mit den Arbeiten begonnen werden, die insgesamt 24 Monate dauern.


Von dem argentinischen Unternehmen Siderar erhielt Uhde den Auftrag zur Erweiterung der vorhandenen Kokereikapazität um zehn neue Öfen mit einer Produktion von 105000 t/a Koks. Der Standort dieser Anlage ist San Nicolas, ungefähr 220 km nordwestlich von Buenos Aires. Der erste Koks ist für Ende August 2006 geplant.


Zu den Leistungen, die Uhde im Rahmen dieser drei Aufträge erbringt, gehören das Basic und Detail Engineering, Teillieferungen sowie die Montage- und Inbetriebnahme-Überwachung. Der Auftragswert beträgt zirka 44 Mio Euro.

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