Markt

VDMA: Armaturenhersteller erwarten geringeres Wachstum

04.04.2005

Anzeige

Für dieses positive Ergebnis war neben dem um 7 % gestiegenen Auslandsumsatz auch ein im Vergleich zu den Vorjahren verbessertes Inlandsgeschäft verantwortlich. Der Inlandsumsatz erhöhte sich um nominal 3 %. Recht unterschiedlich fiel die Entwicklung in den einzelnen Produktgruppen aus. Mit 9 % fiel der Umsatzzuwachs bei den Sicherheits- und Überwachungsarmaturen am stärksten aus. Nah am Durchschnitt lagen die Absperrarmaturen mit 4 %, im Vergleich schwach blieben die Regelarmaturen mit nur 1 % Anstieg.


Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stiegen die Ausfuhren von Industriearmaturen von Januar bis November um gut 10 % auf rund 1,5 Mrd. Euro. Lag der Exportanteil deutscher Unternehmen am Weltmarktvolumen 1999 noch unter 10 %, erreichte er im zurückliegenden Jahr etwa 12 %. China avancierte zum wichtigsten Abnehmerland. Mit Lieferungen im Wert von 107 Mio. Euro, die das Land in den elf Monaten aufnahm, erhöhte sich das Volumen um 52 % gegenüber dem Vorjahr. In die USA als zweitwichtigstem Absatzmarkt stiegen die deutschen Exporte um 14 % auf 103 Mio. Euro. Frankreich belegte den dritten Platz und bezog in den ersten elf Monaten Industriearmaturen für 101 Mio. Euro (+11%).


Die deutschen Einfuhren von Industriearmaturen erhöhten sich von Januar bis November 2004 um 11 % auf 685 Mio. Euro. Das wichtigste Lieferland war Italien, gefolgt von den USA und der Schweiz. Der Wettbewerbsdruck aus China hat weiter zugenommen: Hier stieg der Import um knapp 45 % auf rund 22 Mio. Euro.


In den letzten zwei Monaten haben sich Geschäftslage und Geschäftsklima der Branche etwas eingetrübt. Der Fachverband Armaturen erwartet für 2005 ein geringeres Wachstumstempo im Inland (+1 %) und auf den Exportmärkten (+4 %), so dass der Gesamtumsatz im Jahr 2005 um rund 3 % steigen könnte.

Loader-Icon