Alternative zu pneumatischen Antrieben

Ventile mit elektromotorischen Esy-Antrieben

27.01.2020 Weil die Prozessindustrie verstärkt nach Alternativen zu pneumatischen Antrieben sucht, hat der Ingelfinger Ventilspezialist Gemü sein Produktportfolio im Bereich der elektromotorisch betätigten Membran-, Sitz- und Membransitzventile weiter aus gebaut.

Entscheider-Facts

  • kosteneffizient
  • geringeres Kontaminationsrisiko
  • Varianten für verschiedene Anwendungen

Die Ventile mit elektromotorischem Esy-Antrieb  zeichnen sich durch Kosteneffizienz und Leistung aus. Auch das verminderte Kontaminationsrisiko und die Einsatzmöglichkeit in weitläufigen Anlagen sprechen für elektrisch betätigte Ventile.

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Neue elektromotorisch betriebene Ventile als Alternative zu pneumatischen Antrieben. Bild: Gemü

Mit dem R629 Esylite steht ein preiswertes Membranventil aus Kunststoff für einfache und kostensensitive Anwendungen zur Verfügung. Es stellt eine wirtschaftliche Alternative zu Magnetventilen aus Kunststoff bzw. zu elektromotorisch betätigten Kunststoff-Kugelhähnen dar. Die Esystep-Ventile sind für Standard Auf-/Zu- und einfache Regelanwendungen konzipiert. Beim Ventilantrieb handelt es sich dabei um einen kompakten Spindelantrieb mit Schrittmotor. Über die Schnittstelle im Gehäusedeckel kann das Ventil mit zusätzlichem Zubehör wie beispielsweise diverse Stellungsrückmelder oder Weggeber um zusätzliche Funktionen erweitert werden. Die Ventile gibt es in Geradsitz-, Schrägsitz- und Membranventilausführung aus Metall und Kunststoff, aber auch die Adaption auf M-Block Ventile ist möglich.

Ethernet- und Modbus-Schnittstelle integriert

Für variable und komplexe Auf-/Zu- und Regelanwendungen in Verbindung mit hohen Anforderungen an Leistung und Lebensdauer stehen die Esydrive-Ventile zur Verfügung. Der Ventilantrieb basiert auf dem Hohlwellenprinzip. Sowohl die Ethernet-basierende Esyweb-Schnittstelle in Verbindung mit einem integrierten Webserver als auch die Kommunikationsschnittstelle Modbus-TCP ermöglichen den Datenaustausch von Parametrier- und Diagnosedaten sowie eine Vernetzung mehrerer Geräte. Falls nötig kann der Anwender zusätzlich noch viele integrierte Funktionen wie zum Beispiel Hubbegrenzungen und Geschwindigkeitseinstellungen nutzen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemu-group.com.

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