Großbrand

Viertes Todesopfer nach Brand bei BASF

31.10.2016 Der Großbrand und die Explosion im Landeshafen Nord bei der BASF hat ein viertes Todesopfer gefordert. Am Samstag ist ein weiterer Mitarbeiter der Werksfeuerwehr gestorben.

Inzwischen hat das Unglück vier Todesopfer gefordert, 30 Personen waren  verletzt worden. „Ich bin zutiefst betroffen, dass infolge des Unglücks ein weiterer Mitarbeiter verstorben ist. Die ganze BASF trauert. Unsere Gedanken sind bei unserem verstorbenen Kollegen, seiner Familie und seinen Angehörigen“, wird BASF-Chef Kurt Bock in einer Pressemitteilung zitiert. Am kommenden Mittwoch um 12:00 Uhr soll der Opfer bei der BASF in einer Schweigeminute gedacht werden.

Am Montag, 17. Oktober, war es gegen 11.30 Uhr bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse im Landeshafen Nord bei BASF in Ludwigshafen zu einer Explosion mit Folgebränden gekommen. Drei Mitarbeiter der BASF-Werkfeuerwehr und ein Matrose eines Tankschiffs, das im Hafen vertäut war, kamen infolge des Unglücks ums Leben. Sieben Menschen wurden schwer verletzt, 22 Personen leicht. Der Unfallhergang wird weiterhin durch die Staatsanwaltschaft Frankenthal untersucht.

Hier finden Sie weitere CT-Berichte zum Unglück bei der BASF


Es brannten unter anderem Rohrleitungen mit den Produkten Ethylen und Propylen. (Bild: BASF) Unglücksursache

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