100-Mio.-Euro-Investition

Wacker-Chemie baut Silikonkautschuk-Geschäft aus

22.01.2019 Der Münchner Chemiekonzern Wacker will 100 Mio. euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Siliconkautschuk investieren.

Wacker Dispersionsfabrik Burghausen Erweiterung

Wacker will sein Spezialitätengeschäft an verschiedenen Standorten weiter ausbauen. Bild: Wacker

Durch Erweiterungsmaßnahmen an mehreren Standorten plant Wacker bis 2021 eine schrittweise Steigerung seiner Kapazitäten für Spezialkautschuke um insgesamt 40.000 Jahrestonnen. Für die Kapazitätserweiterungen sind Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro vorgesehen. Der Konzern rechnet mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach Siliconkautschuk in Schlüsselbranchen wie der Automobil-, Elektronik- und Medizintechnikindustrie und will gleichzeitig das Spezialitätenportfolio weiter ausbauen.

2019 sollen an den Produktionsstandorten Burghausen (Deutschland), Adrian (US-Bundesstaat Michigan) und Zhangjiagang (China) Projekte zur Kapazitätssteigerung bei Flüssigsiliconkautschuk, hoch- und raumtemperaturvernetzenden Siliconen und bei wärmeleitfähigen Siliconmassen umgesetzt werden. Wacker prüft derzeit auch den Bau einer Produktionsanlage für Festsilicon am Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Dort stellt das Unternehmen bereits seit 2016 polykristallines Silicium her. Eine Anlage zur Produktion von hochdisperser Kieselsäure, ein wichtiger Füllstoff zur Herstellung von Festsilicon, wird im nächsten Jahr dort in Betrieb gehen.

(as)

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