Expansion in Asien

Wacker erweitert Produktion von Siliconelastomeren in China

12.06.2019 Am Produktionsstandort in Zhangjiagang, China, hat der Münchner Chemiekonzern Wacker eine neue Produktionslinie für Silikonelastomere in Betrieb genommen. Die Anlage wird jährlich mehrer Tausend Tonnen Festsilikonkautschuk produzieren und die Verfügbarkeit von Silikonprodukten in der Region verbessern.

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Mit der Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Siliconelastomere in Zhangjiagang, China, baut Wacker seine globalen Produktionskapazitäten für Festsiliconkautschuk aus. Insbesondere der regionale Markt kann dadurch schneller beliefert werden. (Bild: Wacker)

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Silikonelastomere in Zhangjiagang, China, baut Wacker seine globalen Produktionskapazitäten für Festsilikonkautschuk aus. Insbesondere der regionale Markt kann dadurch schneller beliefert werden. (Bild: Wacker)

Mit dem Ausbau der Siliconelastomer-Produktion in Zhangjiagang zeige sich erneut, dass der Chemiekonzern kontinuierlich in seine Produktion in China investiert, so Paul Lindblad, Leiter von Wacker Greater China. „Mit unserer neuen Fertigungslinie steigern wir unsere Produktionskapazität für Siliconkautschuke erheblich. Damit können wir unseren Service gerade für solche Kunden und Geschäftspartner verbessern, die bereit sind, die Chancen in einem sich ständig verändernden und immer anspruchsvolleren Markt zu nutzen.“

Nachfrage an Silikonelastomeren steigt

Dass der Bedarf nach Spezialsilikonen und hochwertigem Silikonkautschuk kontinuierlich wächst, betonte auch Christian Gimber, Leiter der Business Unit Engineering Silicones. „Hochtemperaturvernetzende Festsilikonkautschuke werden heute in vielen Industriebereichen eingesetzt. Wir gehen deshalb von einem weiteren Wachstum aus.“ Gimber wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Silikonelastomeren insbesondere in China rapide gestiegen ist. „Heute ist das Land der weltweit größte Binnenmarkt für Silikonelastomere.“

Die neue Produktionslinie ist Teil eines neuen 2.000 m2 großen Gebäudekomplexes. Die für die Produktion benötigten Industriekneter sind derzeit die größten ihrer Art. Misch- und Straineranlagen sowie ein hochmodernes Verfahren zum Entsorgen von Reststoffen setzen in Bezug auf Produktivität und Nachhaltigkeit Maßstäbe. Die Investition im niedrigen zweistelligen Millionenbereich ermöglicht darüber hinaus kürzere Lieferzeiten und ein schnelleres Reagieren auf aktuelle Marktentwicklungen. (sf)

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